Sachverständige: Wal dürfte im tiefen Wasser kaum überleben

Panorama

Der Jubel unter den Beteiligten der Privatinitiative zum Transport war groß, als der Buckelwal vor Poel erfolgreich in einen Lastkahn getrieben war. Doch Experten warnen.

Experten der Internationalen Walfangkommission (IWC) warnen vor einem Trugschluss bei der Rettung des Wals (Archivfoto).

Experten der Internationalen Walfangkommission (IWC) warnen vor einem Trugschluss bei der Rettung des Wals (Archivfoto).

(Foto: Stefan Sauer/dpa/Stefan Sauer)

Viel wurde über ein vermeintlich gutes Ende gejubelt, nachdem der Buckelwal erfolgreich in den Lastkahn getrieben war – Experten der Internationalen Walfangkommission (IWC) warnen jedoch vor einem Trugschluss. „Das Tier scheint schwer geschädigt zu sein und dürfte selbst bei einer Verbringung in tieferes Wasser kaum überleben“, hieß es vom dem zuständigen Expertengremium für Strandungen. „Nach unserer Einschätzung bedeuten diese Maßnahmen, obwohl sie gut gemeint sind, eine erhebliche zusätzliche Belastung für ein Tier, das bereits schwer erkrankt ist, und bringen letztlich kaum Nutzen.“

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