Mutmaßlicher Block-Entführer: "Wir haben Spionage betrieben"
Panorama
Der Chef einer israelischen Sicherheitsfirma gilt als Schlüsselfigur der Entführung der Block-Kinder. Als Zeuge kommt ihm daher vor Gericht eine besondere Bedeutung zu - er kennt die Details.
Christina Block soll die Entführung ihrer eigenen Kinder in Auftrag gegeben haben.
(Foto: Marcus Brandt/Pool dpa/dpa)
Hamburg - Im Hamburger Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat der mutmaßliche Chef der Kidnapper von der Überwachung des Hauses des Vaters in Süddänemark berichtet. "Wir haben Spionage, was das Haus angeht, betrieben", sagte der 68 Jahre alte Geschäftsführer einer israelischen Sicherheitsfirma vor dem Landgericht. Dazu seien schon fast ein Jahr vor der gewaltsamen Rückholung der Kinder im Umfeld des Hauses verschiedene technische Geräte installiert worden.
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