Mann aus Baden-Württemberg kämpft vor Gericht für Freispruch nach AKW-Protest

Panorama

Ein Mann aus Baden-Württemberg verzögert mit seinem Protest die Sprengung eines AKW-Kühlturms in Bayern. Wieso er sich vor Gericht keiner Schuld bewusst ist und auf Freispruch hofft.

Der zweite Kühlturm des stillgelegten Kernkraftwerkes stürzt nach der Sprengung zusammen. Ein Mann aus Baden-Württemberg verzögerte mit seinem Protest die Sprengung (Archivfoto).

Der zweite Kühlturm des stillgelegten Kernkraftwerkes stürzt nach der Sprengung zusammen. Ein Mann aus Baden-Württemberg verzögerte mit seinem Protest die Sprengung (Archivfoto).

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Karl-Josef Hildenbrand)

Im Berufungsverfahren gegen einen Mann wegen einer Störung bei der Sprengung der Kühltürme des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld ist sich der Angeklagte keiner Schuld bewusst. Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung sei gegen den Atomausstieg Deutschlands, sagte der 38-Jährige mit Bezug auf eine nicht näher spezifizierte Umfrage. Daher sollte die „Zerstörung“ bestehender Atomanlagen so schnell wie möglich beendet werden. „Inwiefern habe ich die Allgemeinheit geschädigt?“, fragte der Mann aus Karlsruhe die zuständige Kammer am Landgericht Schweinfurt.

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