Karneval in Rio: Lula-Hommage löst politische Debatte aus
Panorama
Glanz, Samba - und Politik: Eine Sambaschule widmet ihre Parade in Rio dem brasilianischen Staatschef. Im Wahljahr ist das rechtlich heikel. Oppositionsparteien wittern vorgezogene Wahlwerbung.
Die Sambaschule "Acadêmicos de Niterói" würdigte Präsident Lula mit ihrem Auftritt.
(Foto: Bruna Prado/AP/dpa)
Rio de Janeiro - Mit einer Hommage an den brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva beim Karneval in Rio de Janeiro hat eine Sambaschule eine Debatte über vorgezogene Wahlwerbung im Wahljahr ausgelöst. Unter dem Titel "Vom Gipfel des Mulungu entspringt die Hoffnung: Lula, der Arbeiter Brasiliens" zeichnete die Schule "Acadêmicos de Niterói" den Weg des Linkspolitikers vom Metallarbeiter zum Staatschef nach. Die Parade war Teil des ersten Abends der Umzüge der Eliteklasse im Sambodrom, bei dem glitzernde Kostüme, donnernde Trommeln und spektakuläre Festwagen Zehntausende Zuschauer mitrissen.
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