Frist abgelaufen: Gemeinde darf Goldfund behalten
Panorama
Ein Gemeindemitarbeiter findet zehn Goldbarren beim Rasenmähen. Nachdem kein Besitzer gefunden wurde, darf die sächsische Gemeinde Bannewitz nun über den Schatz verfügen.
Nach dem Fund von zehn Goldbarren im sächsischen Bannewitz konnte niemand nachweisen, Besitzer des Schatzes zu sein. (Symbolbild)
(Foto: Sven Hoppe/dpa)
Bannewitz - Nach dem Ablauf einer gesetzlichen Finderfrist darf eine sächsische Gemeinde einen Goldschatz im Wert von mehreren zehntausend Euro behalten. Niemand habe glaubwürdig nachweisen können, Besitzer der zehn Goldbarren zu sein, die ein Gemeindemitarbeiter im Oktober beim Rasenmähen entdeckt hatte, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Bannewitz, Heiko Wersig, der Deutschen Presse-Agentur. "Ich hatte viele, viele E-Mails, Anrufe und Briefe", so der parteilose Kommunalpolitiker. Den erforderlichen Nachweis einer ordentlichen Rechnung und der auf den Barren aufgeprägten Seriennummern habe aber keiner der angeblichen Besitzer erbringen können.
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