DAK: Hunderttausende Kinder als Passivraucher in Autos
Panorama
Die Gesundheitsgefahren des Passivrauchens sind bekannt. Eine Befragung zeigt, dass mehr als 750.000 Kinder und Jugendliche Tabakrauch in Autos ausgesetzt sind. Wer daraus Konsequenzen fordert.
Nach Angaben der DAK sind viele Kinder im Auto noch immer Zigarettenrauch ausgesetzt. (Symbolbild)
(Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa)
Kiel - Mehr als 750.000 Kinder und Jugendliche werden nach Zahlen der Krankenkasse DAK in privaten Autos mit Zigarettenrauch belastet. 10,9 Prozent der Schulkinder sind oft oder sehr oft Tabakrauch im Auto ausgesetzt, rund 36 Prozent manchmal, wie aus dem DAK-Präventionsradar hervorgeht. Das Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) befragte dazu im Schuljahr 2024/2025 mehr als 26.500 Schülerinnen und Schüler in 14 Bundesländern. Ein weiteres Ergebnis: Kinder und Jugendliche mit einem niedrigen sozialen Status fahren häufiger in einem privaten Auto mit, in dem geraucht wird, als Minderjährige aus höheren sozialen Schichten.
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