Brüssel sagt der „Hunde-Mafia“ den Kampf an
Panorama
Für Hunde und Katzen soll eine Chip-Pflicht gelten. Das soll die Tiere auch vor Quälereien bei der Aufzucht schützen.
Herrenlose Hunde und Katzen landen immer wieder im Tierheim. Durch eine EU-weite Chip-Pflicht sollen deren Besitzer leichter ausfindig gemacht werden können.
(Foto: picture alliance / Jörg Carstensen/dpa)
Tierheime blicken mit Bangen auf die kommende Urlaubszeit. Als Geschenk unterm Weihnachtsbaum war das kleine Kätzchen noch zuckersüß, doch kurz vor dem Sommer stört es den familiären Ablauf bei der Ferienplanung. Bisweilen werden die Haustiere dann einfach ausgesetzt und landen im Tierheim, die aus allen Nähten platzen. Noch sind die Besitzer von herrenlosen Haustieren kaum ausfindig zu machen, das soll sich nach dem Willen der Europäischen Union aber ändern. In Zukunft sollen alle verkauften oder verschenkten Hunde und Katzen mit einem Mikrochip versehen und in einer europaweiten Datenbank registriert werden. Am Dienstag stimmte das Europaparlament in Straßburg für eine entsprechende Regelung.
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