Kegelbrüder erhalten Großteil der Kaution zurück

Panorama

Mehr als 368.000 Euro bekommen die angeklagten Kegelbrüder zurück – doch die Staatsanwaltschaft fordert weiter sieben Jahre Haft. Was steckt hinter dem überraschenden Gerichtsbeschluss?

Die Justiz auf Mallorca hat gegen die sogenannten Kegelbrüder Anklage wegen vorsätzlicher Brandstiftung erhoben und sieben Jahre Haft gefordert. (Archivbild)

Die Justiz auf Mallorca hat gegen die sogenannten Kegelbrüder Anklage wegen vorsätzlicher Brandstiftung erhoben und sieben Jahre Haft gefordert. (Archivbild)

(Foto: 5vision/dpa)

Palma - Die wegen Brandstiftung auf Mallorca angeklagten Hobbykegler aus dem Münsterland erhalten einen Großteil der für ihre Freilassung hinterlegten Kaution zurück. Einen entsprechenden Medienbericht bestätigte eine Justizsprecherin auf Anfrage. Die acht Angeklagten hatten 2022 insgesamt 500.000 Euro hinterlegen müssen, um nach rund zwei Monaten aus der Untersuchungshaft freizukommen. Das Landgericht ordnete in dem Beschluss an, dass die Kaution auf 131.430,60 Euro gesenkt werde. Somit müssten die Deutschen mehr als 368.000 Euro zurückbekommen. Die sogenannten Kegelbrüder haben von Anfang an jede Schuld an dem Brand zurückgewiesen. 

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