Antifeminismus in Deutschland - "Müssen jetzt wütend sein"
Panorama
Ob für Hetero-Beziehungen oder gar die Demokratie: Experten sehen Antifeminismus als Gefahr. Wie verbreitet er ist, was ein männliches Lebensmodell damit zu tun hat und welche Lösungen denkbar sind.
Boys will be Boys? Ein Teilnehmer einer Frauentagsdemonstration spricht sich dafür aus, dass Jungs lieber Feministen werden. (Archivbild)
(Foto: Hannes P. Albert/dpa)
Berlin - Mädchen hassen, sie wie Dreck behandeln: Darum habe sich seine Sozialisation als acht-, neunjähriger Junge gedreht. Erst die Frauen in seinem Leben hätten ihn von dem "chauvinistischen Schwein" in ihm befreit, erzählte der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis kürzlich in einem Interview. Die Bildung von Jungen und die Haltungen von Männern – beides hat in Deutschland, wo laut Lagebild des Bundeskriminalamts (BKA) 308 Frauen und Mädchen allein im Jahr 2024 getötet und 187.128 Opfer häuslicher Gewalt wurden, fundamentale Bedeutung.
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