15 Jahre nach Fukushima-GAU: Erinnerung in Japan verblasst

Panorama

Tausende Menschen fielen im Jahr 2011 in Japan einem verheerenden Erdbeben und Tsunami zum Opfer. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam es zum Super-GAU. Dennoch hält Japan an der Atomkraft fest.

Die Erinnerung an den Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi verblasst.

Die Erinnerung an den Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi verblasst.

(Foto: Hiro Komae/AP/dpa)

Fukushima - Mit Gebeten, Blumen und Kerzen haben Menschen in Japan der Tausenden Opfer des verheerenden Erdbebens und Tsunamis vor 15 Jahren gedacht. Um 14.46 Uhr Ortszeit (6.46 Uhr MEZ) legten sie an vielen Orten eine Schweigeminute ein. Zu dem Zeitpunkt hatte am 11. März 2011 ein Erdbeben der Stärke 9,0 den Nordosten Japans erschüttert. Eine gigantische Flutwelle bäumte sich an der Küste auf, walzte alles nieder und riss rund 20.000 Menschen in den Tod. In Fukushima kam es zur weltweit schlimmsten Atomkatastrophe seit Tschernobyl 1986.

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