Großrazzia gegen "Hells Angels" mischt Rocker-Szene auf

Panorama

1.200 Polizisten gehen gegen die «Hells Angels» in NRW vor. Ein Ableger wird verboten - aber es gibt noch viele weitere. Der Innenminister macht klar, was die Motorradclubs wirklich im Schilde führen.

Auch wenn das "Chapter" in Leverkusen im Fokus stand, durchsuchten die Beamten Wohnungen und Geschäftsräumen von Vereinsmitgliedern und Unterstützern in ganz NRW.

Auch wenn das "Chapter" in Leverkusen im Fokus stand, durchsuchten die Beamten Wohnungen und Geschäftsräumen von Vereinsmitgliedern und Unterstützern in ganz NRW.

(Foto: Christoph Reichwein/dpa)

Düsseldorf - Auch wenn die "Hells Angels" oft nachtaktiv sind, wurden die meisten am Dienstag wohl unsanft aus dem Schlaf geholt: Um 4 Uhr morgens schlug die Polizei in NRW zeitgleich an 58 Adressen in 28 Städten zu. 1.200 Beamte stürmten Wohnungen, Lagerhallen und eine Werkstatt. Die Ermittler nahmen den Präsidenten (46) des noch jungen "Hells Angels"-Ablegers Leverkusen fest. Der Club wurde verboten, sein Vermögen beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft sprach am Nachmittag von Sach- und Vermögenswerten im hohen sechsstelligen Bereich. 

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen