Schulterschluss bei Wärmeplanung

Ötisheim

Ötisheim. Die Gemeinde Ötisheim steigt in eine freiwillige kommunale Wärmeplanung im Schulterschluss mit Illingen, Knittlingen, Sternenfels und Maulbronn ein. Unter anderem könnte es dabei um das Thema Nahwärme im Ortskern gehen. Bereits im September hat der Gemeinderat kontrovers über das Thema diskutiert. „Ich bin nach wie vor nicht überzeugt vom Sinn einer kommunalen Wärmeplanung“, machte Bürgermeister Werner Henle keinen Hehl aus seiner Meinung. „Ich stimme nur wegen des Geldes dafür.“ Aktuell gebe es Zuschüsse von bis zu 90 Prozent für kleinere Kommunen ab 5000 Einwohner, die eine Wärmeplanung anstreben. Sie müssen sich mit mindestens zwei Nachbarkommunen zusammenschließen. Henle rechnet damit, dass für die Wärmeplanung ein kleiner fünfstelliger Betrag bei der Gemeinde hängenbleibt.

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