Hoffnung pflanzen und Hilfe aufzeigen

Ötisheim

Mario Dieringer, der deutschlandweit Erinnerungsbäume für Menschen pflanzt, die den Suizid als letzten Ausweg gewählt haben, kommt auf die Initiative einer Betroffenen aus der Region hin am Freitag nach Ötisheim. Ein wichtiges Ziel ist die Enttabuisierung des Themas.

Erinnerungsbaum, gepflanzt im Main-Tauber-Kreis. Foto: Verein Trees of Memory

Erinnerungsbaum, gepflanzt im Main-Tauber-Kreis. Foto: Verein Trees of Memory

Enzkreis. Wenn ein Mensch seinem Leben selbst ein Ende setzt, bleiben trauernde Angehörige zurück. Zum Schmerz des Verlustes kommen offene Fragen hinzu. Für Freunde, Bekannte, im Fall eines in der Öffentlichkeit begangenen Suizids auch für die Berichterstatter stellen sich ebenfalls Fragen. Wie ist mit der Situation umzugehen? Das Thema ist mit vielen Tabus belegt, und speziell für die Medien ist ein verantwortungsvoller Umgang umso wichtiger, als es Nachahmerhandlungen zu vermeiden gilt. Mit dem sogenannten Werther-Effekt beschäftigen sich viele wissenschaftliche Studien. Benannt ist er nach Goethes Briefroman-Held, dessen Freitod damals ein vielfaches tödliches Echo in der Realität fand.

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