„Hat mit Tierliebe nichts zu tun“
Ötisheim
Brotreste am Bachufer
Brotreste am Wegesrand.Becker
Ötisheim-Schönenberg. Spaziergänger wundern sich: Am Ufer des Erlenbach unterhalb der Schönenberger Kirche liegt an diesem Montag eine große Menge an aufgeschnittenem Brot, Brezeln und weiterem Gebäck. „Das war noch mehr. Da haben schon Tiere etwas gefressen“, berichtet eine Hundehalterin. Handelt es sich um einen gut gemeinten Fütterungsversuch oder nur um eine billige Art der Entsorgung? Klemens Köberle von der Naturschule Stromberg sagt: „Leider wurde in den letzten Monaten immer wieder Altbrot in größeren Mengen im Raum Schönenberg, am Sauberg und im Trinkwald entsorgt. Das hat nichts mit Tierliebe zu tun. Das Brot gammelt vor sich hin und ist einen Tag später schimmlig. Das ist selbst für Wildtiere, die zum Teil einiges vertragen, nicht gesund. Im schlimmsten Fall gehen sie daran ein.“ Wer Brot übrig habe, solle es getrocknet und ohne Schimmel nach Rücksprache an Pferdebesitzer abgeben. Wildtiere hätten momentan keine Schwierigkeiten, Nahrung zu finden, da es an Fallobst nicht fehle. Das Problem seien viel eher ausgetrocknete Wasserstellen.
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