Defizit ist noch kein Beinbruch

Ötisheim

Jetzt kann auch die Gemeinde Ötisheim ihren Haushalt nicht ausgleichen. Gut gefüllter Sparstrumpf und Sondervermögen des Bundes lindern die Not. Trotzdem spricht Bürgermeister Henle von einem „Systemfehler“ und regt an, über eine Erhöhung der Gewerbesteuer nachzudenken.

Der Bund finanziert den Bau der Asylbewerberunterkunft an der Seilerbahn und schont so die Finanzen der Gemeinde. Foto: Becker

Der Bund finanziert den Bau der Asylbewerberunterkunft an der Seilerbahn und schont so die Finanzen der Gemeinde. Foto: Becker

Ötisheim. Jetzt reiht sich auch Ötisheim in die Riege der Kommunen ein, die ihren Haushalt nicht ausgleichen können. Am Dienstag hat Bürgermeister Werner Henle im Gemeinderat die Eckwerte des Etats vorgestellt, der voraussichtlich im Mai verabschiedet werden soll. Damit ist Ötisheim spät dran, was aber einen einfachen Grund hat: „Die Stelle des Kämmerers ist seit Monaten vakant“, berichtete Henle, der sehr dankbar ist, dass der Ex-Kämmerer Johannes Schulz aus dem Ruhestand bereits zum zweiten Mal in die Bresche springt.

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