„Das ist ein Sahnehäubchen“
Ötisheim
„Bei Antrag Geld“ könnte in Anlehnung an einen Filmklassiker eine Erfolgsgeschichte aus Ötisheim heißen. Als erste Gemeinde im Land hat sich die Kommune über das „Länder-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz“ Millionen aus dem Sondervermögen gesichert.
Werner Henle (li.) und Johannes Schulz freuen sich über Geld aus dem Sondervermögen. Noch ist das Schild, mit dem sie sich bedanken, selbst gebastelt. Eine größere Version wird bald an der Baustelle aufgestellt. Hier entsteht ein neues Obdachlosen- und Flüchtlingsheim. Ein Teil des bewilligten Geldes wird für das Projekt eingesetzt. Foto: Becker
Ötisheim. „Ich freue mich wie ein Schneekönig“, sagt der Ötisheimer Bürgermeister Werner Henle und strahlt mit der Frühlingssonne um die Wette. Der Himmel ist wolkenlos, kein Niederschlag in Sicht. Stattdessen erwartet die Gemeinde einen hübschen Geldregen. Ötisheim kommt in den Genuss von knapp drei Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes. Und nicht nur das: Die Kommune, deren Gemeinderat am kommenden Dienstag im Nachgang um Zustimmung zur Vorgehensweise der Rathausspitze gebeten werden wird, nimmt im Land eine Vorreiterrolle ein, was das Anlandziehen des „Investitionsboosters“ der Bundesregierung angeht.
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