Vorbehalte gegen Umgehungsstraße
Ölbronn-Dürrn
Ölbronn-Dürrn (fg). Die Straßenbauverwaltung des Landes plant eine Ortsumfahrung von Bauschlott. Dabei muss im Vorfeld eine Umweltverträglichkeitsprüfung gemacht werden, bei der auch die Auswirkungen auf die umliegenden Kommunen untersucht werden. Der Gemeinderat Ölbronn-Dürrn hat jetzt beschlossen, dass die Kommune gegenüber dem Regierungspräsidium deutlich macht, dass der Untersuchungsrahmen sich auf die gesamte Gemarkung von Ölbronn-Dürrn beziehen soll und nicht nur auf einzelne Abschnitte. Außerdem müssten bei der Prüfung auch wirklich alle Schutzgüter berücksichtigt werden. Wie in der Debatte deutlich wurde, gibt es in Ölbronn-Dürrn Vorbehalte gegen das Projekt. Hans-Dieter Deuß (Aktive Bürger) erklärte, Ortsumgehungen würden normalerweise gebaut, um Einwohner von Verkehr und Lärm zu entlasten. Im Fall von Bauschlott sei es aber genau umgekehrt. Laut Deuß würden 183 Bürger entlastet, 293 aber stärker belastet. Bei der Umgehungsstraße gehe es nur darum, die Fahrzeit zwischen Bretten und Pforzheim zu verkürzen.
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