„Vergiftung erschien unwahrscheinlich“

Ölbronn-Dürrn

Toxikologisches Gutachten schließt eine Intoxikation des Ölbronner Ehepaars mit Tümpelgasen zweifelsfrei aus. Die Todesursache sei „vergleichsweise rasch“ ermittelt worden. Im Allgemeinen können derartige Untersuchungen mehrere Monate dauern.

Unscheinbar: Der Tümpel auf Gemarkung Ölbronn, der wochenlang unter dem Verdacht stand, giftige Faulgase in tödlichen Mengen ausgestoßen zu haben. Die Sperrung ist nun aufgehoben. Foto: Willimek

Unscheinbar: Der Tümpel auf Gemarkung Ölbronn, der wochenlang unter dem Verdacht stand, giftige Faulgase in tödlichen Mengen ausgestoßen zu haben. Die Sperrung ist nun aufgehoben. Foto: Willimek

Ölbronn-Dürrn/Heidelberg. Zwei Menschen werden zur gleichen Zeit leblos im Wald aufgefunden und versterben wenig später im Krankenhaus, ohne sichtbare Verletzungen oder Hinweise auf eine Gewalttat. Neun Wochen lang ist ungewiss, ob tatsächlich Faulgase aus einem kleinen Tümpel, der bis zuletzt als Vorsichtsmaßnahme abgesperrt war, das Ehepaar vergiftet haben. Inzwischen steht fest, dass die 52-Jährige und der 55-Jährige jeweils eines natürlichen Todes gestorben sind. Wer den Fall mitverfolgt hat, dem dürfte vor allem ein Begriff nicht entgangen sein: die toxikologische Untersuchung, mit der das mögliche Szenario einer Vergiftung stehen oder fallen sollte.

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