Kompromiss soll Schall schlucken

Ölbronn-Dürrn

Neues Konzept für Schallschutz beim geplanten Wohngebiet in Dürrn nach Bedenken von Gewerbetreibenden. Jetzt sollen Gebäuderiegel dahinterliegende Häuser vor allem nachts vor Lärm schützen. Bebauungsplan ist komplett überarbeitet worden.

Am Ortsrand von Dürrn soll auf der grünen Wiese ein Gebiet mit einem Einkaufsmarkt, einer Anlage für Betreutes Wohnen, Geschosswohnungsbau sowie Einzel- und Doppelhäusern entstehen. Die Pläne waren schon weit fortgeschritten, dann aber haben die Betriebe des angrenzenden Gewerbegebiets auf Probleme hinsichtlich der Lärmemissionen hingewiesen. Archivfotos: Goertz

Am Ortsrand von Dürrn soll auf der grünen Wiese ein Gebiet mit einem Einkaufsmarkt, einer Anlage für Betreutes Wohnen, Geschosswohnungsbau sowie Einzel- und Doppelhäusern entstehen. Die Pläne waren schon weit fortgeschritten, dann aber haben die Betriebe des angrenzenden Gewerbegebiets auf Probleme hinsichtlich der Lärmemissionen hingewiesen. Archivfotos: Goertz

Ölbronn-Dürrn. Ein bestehendes Gewerbegebiet und ein neues Wohngebiet inklusive Bungalows für altengerechtes Wohnen und Einkaufsmarkt, nur durch eine Straße getrennt – diese Pläne wären in Dürrn beinahe daran gescheitert, dass die Planer das Thema Lärmschutz unterschätzt haben. Nahezu alle Gewerbetreibenden haben über eine Karlsruher Anwaltskanzlei Bedenken angemeldet. Schließlich hätten sie Bestandsschutz und dürften nicht durch ein neues Wohngebiet eingeschränkt werden. Sie fürchten um ihre Entfaltungsmöglichkeiten, vor allem in Produktionsbereichen, in denen im Zwei- oder Drei-Schichtbetrieb gearbeitet wird oder werden könnte. Dann könnten im Baugebiet die Lärmgrenzwerte in den Nachtstunden nicht eingehalten werden.

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