Brüder aus der Region stillen Berliner Durst

Oberderdingen

In Oberderdingen ist der Name Aschinger allgegenwärtig. Zwei Vertreter der Familie machten um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert Karriere in der Gastronomie. Eine Verwandte hat nun die Wurzeln erkundet. Diese reichen auch tief in den Enzkreis hinein.

Monika Dreher geborene Aschinger mit Stadtarchivar Marco Rödler. Im Hintergrund sind die Porträts von Karl und August Aschinger zu sehen und ein Mitte der 1930er Jahre entstandenes Bild des Lokals an der Leipziger Straße 79 in Berlin. Foto: Jürgen Dreher

Monika Dreher geborene Aschinger mit Stadtarchivar Marco Rödler. Im Hintergrund sind die Porträts von Karl und August Aschinger zu sehen und ein Mitte der 1930er Jahre entstandenes Bild des Lokals an der Leipziger Straße 79 in Berlin. Foto: Jürgen Dreher

Oberderdingen/Enzkreis. Erfolgsgeschichten, die dem Schema „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ folgen, gibt es nicht nur in Amerika. Der Weg der Aschinger-Brüder in Berlin, wo sie von 1892 an mit ihren „Bierquellen“ den Nerv der Zeit trafen und zu Großgastronomen aufstiegen, nimmt seinen Ausgangspunkt in der hiesigen Region – genauer: in Oberderdingen. Dort haben, wie die Stadtverwaltung berichtet, unlängst Aschinger-Nachkommen die Wurzeln ihrer Familie erforscht. Sie hätten aber auch nach Diefenbach oder Schützingen reisen können. Denn dort lebten die Vorgängergenerationen, und der Blick auf die von ihnen zu meisternden Herausforderungen fügt dem Aufstieg der Aschinger-Brüder weitere Facetten hinzu.

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