Zwischen gelebter Realität und Zukunftsvision

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Infoabend in Mühlacker zum Thema Carsharing stößt auf sehr verhaltenes Interesse

Mühlacker. Mühlacker ist offensichtlich noch nicht reif für Carsharing. Denn der Einladung zu einem Infoabend im Post-Hotel waren nur zwei „echte“ Interessenten gefolgt. Organisiert hatte das Treffen Matthias Lieb, Vorsitzender des Kreisverbandes Pforzheim/Enzkreis des Verkehrsclubs Deutschland (VCD). Dieser führte an diesem Abend auch seine Mitgliederversammlung durch, zu der fünf Mitglieder erschienen waren. Auch Vertreter der Stadtverwaltung und des Gemeinderats hatten Einladungen erhalten. Annette Kusche vom Bau- und Planungsamt, auch zuständig für Umweltfragen, war eine aufmerksame Zuhörerin.

VCD-Vorsitzender Matthias Lieb.

VCD-Vorsitzender Matthias Lieb. Foto: Filitz

Aus Stuttgart per Bahn angereist war Edgar Augel von der stadtmobil carsharing AG Stuttgart, da zuständig für das Marketing und Referent des Abends. „Das eigene Auto können Sie sich sparen, wenn Sie unter 12000 Kilometern pro Jahr fahren“, erklärte er und machte eine plausible Rechnung auf. Habe man auf dem ersten Blick nur die Stunden oder Tageskosten im Blick, dazu zu zahlende Anmeldegebühren, je nach Modell auch eine Kaution, würden die Vorteile nicht sofort erkennbar. Am Jahresende bleibe aber unter dem Strich ein deutliches Plus für den Carsharer, verglichen mit allen Gebühren, Steuern und Zusatzkosten, hochgerechnet auf die Fahrleistung des Jahres.

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