Zweimal Dritte: Jetzt kann die WM kommen

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Jaqueline Schellin nach langer Durststrecke wieder in Form

Dabrowa. „So, nun ist auch der letzte Wettkampf vor der WM vorüber“, postet Jaqueline Schellin am Sonntag auf ihrer Facebook-Seite. Und man kann fast die Erleichterung der Ringerin vom TV Mühlacker ahnen, dass es demnächst endlich um mehr geht als nur um Weltranglisten-Punkte. Nur noch einen Monat bis zu den Weltmeisterschaften in der usbekischen Hauptstadt Taschkent.

Die jüngsten Resultate lassen vermuten, dass die 24-Jährige gerüstet ist für die WM, denn bei den Poland Open in Dabrowa belegte sie am Samstag den dritten Platz. „Wobei der Einzug ins Finale zum Greifen nahe war“, so Schellin, die im ersten Kampf die Weltmeisterin von 2012 Kaladzynskaya aus Weissrussland mit 3:0 bezwan. Im Halbfinale gegen die Russin Moreva lag Schellin schon mit 1:0 in Führung und machte dann den vielleicht entscheidenden taktischen Fehler: „Kurz vor Schluss gab ich durch eigenen Angriff leider doch noch die Wertung ab“, ärgert sich Schellin über die Niederlage. „Im Kampf um Platz drei stand mir dann die Russin Federova gegenüber, der ich mich nach zahlreichen Punktchancen dann doch 2:4 geschlagen geben musste“, schildert die deutsche WM-Hoffnung weiter. „Positiv ist auf jeden Fall zu sehen, dass ich mit den ganz Starken mitringen beziehungsweise diese auch besiegen kann, wenn man die kleinen Fehler noch ausbessert“, sagt Schellin und fügt hinzu: „Damit fangen wir dann ab morgen im Trainingslager hier in Polen gleich mal an.“

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