Zurücklehnen, tief einatmen und – hü!
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Die Stuttgarter Saloniker laden zur Schlittenfahrt in den Uhlandbau
Mühlacker. Ein sympathischer Mann in Jeans, Norwegerpulli und etwas wirrem Haarschopf nimmt die wenigen Gäste, die tatsächlich noch nach ihm kamen, mit einem herzlichen Lächeln in Empfang. Es sei heute alles etwas unkonventionell, sie haben Verspätung auf dem Weg nach Mühlacker. Wenig später steht derselbe in Frack und mit gebändigter Frisur, schaut kurz zu seinen Musikerkollegen und gibt mit einem kurzen Nicken den Auftakt zu einem musikalisch heiteren Abend.
Die Stuttgarter Saloniker bei ihrem überzeugenden Auftritt im Uhlandbau. Foto: Fotomoment
Die nur etwa 50 Zuhörer sind vom ersten Titel direkt gefangen und in warme Wohlfühl-Atmosphäre eingetaucht. Nach dem eröffnenden Johann Schrammels „Wien bleibt Wien“ ergreift Patrick Siben das Wort, wie er es im Verlauf des Abends immer wieder tun wird. Er erzählt in seinen Moderationen von der Mode der Bearbeitungen großer Orchesterwerke. Eine Methode, die es den Menschen in der Zeit vor mp3, CD, Kassette und Schallplatte ermöglichte, die neuesten Musikwerke zu Hause zum Klingen zu bringen. Über 12000 Titel hat der gebürtige Pfälzer aus Deidesheim in seinem jetzigen Wohnort, der Villa Frank in Murrhardt, zusammengetragen. Aus diesem Fundus bemüht er sich, mit seinen Salonikern immer wieder Neues zu Gehör zu bringen.
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