Zufall?

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Wenn die Kirchentüren für den klassischen Gottesdienst geschlossen bleiben müssen, bedeutet das nicht, dass das geistliche Leben zum Erliegen kommt. Es wird gestreamt, geschrieben, und wer keinen Computer hat, kann ganz klassisch den Fernseh- oder Radiogottesdienst verfolgen. Wenn dort, wie es am vergangenen Sonntag eine Dürrmenzerin erlebt hat, ausgerechnet über den eigenen Konfirmandenspruch gepredigt wird und das am exakt selben Tag, an dem man 1942 selbst konfirmiert wurde, mag das Zufall genannt werden – oder auch nicht. Jedenfalls zeigt sich, dass auch in Corona-Zeiten positive Überraschungen nicht ausgeschlossen sind.

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