Zirkus Faustino sorgt für gute Atmosphäre

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Manege frei für Projekt an der Faustschule

Knittlingen. „Manege frei“ hieß es auch in diesem Jahr wieder im Zirkus Faustino für die vierten Klassen der Dr. Johannes-Faust-Schule. Zusammen mit der Technik-AG, mit „Zirkusdirektorin“ Mirja Liehmann und ihrer Assistentin Martina Falk hatten sich die 21 Mädchen und Jungen ein buntes Programm mit vielen Höhepunkten erarbeitet. Tochter Ina Falk, Gymnasiastin, sechste Klasse und sozial engagiert, schnupperte ebenfalls Zirkusluft und brachte den Zirkuseleven die schwierigen Übungen am Vertikalseil bei. Bei Akrobatik in vielen Variationen, Kugeltänzen, Balanceakten auf dem Seil und mit Leitern, Jonglagen und einer Tierdressur mit Eisbären, Tigern und Löwen kam keine Langeweile auf, und die vielen Zuschauer in der Sporthalle klatschten immer wieder begeistert Beifall.

Souverän meistert der junge Artist die schwere Nummer auf dem Nagelbrett. Foto: Filitz

Souverän meistert der junge Artist die schwere Nummer auf dem Nagelbrett. Foto: Filitz

„Nach der Zirkussaison herrscht eine andere, bessere Atmosphäre in den Klassen, die kognitiven Leistungen steigen“, berichtete Liehmann. „Die Kinder lernen mit Erfolg und Misserfolg umzugehen, Frustrationen auszuhalten und auch, dass nicht immer nur sie selbst im Rampenlicht stehen können, sondern auch andere, was wiederum Toleranz im Umgang miteinander erfordert.“ Viele Kinder seien bis an die Grenzen ihrer Fähigkeiten gegangen. Auch wenn sie manchmal schon aufgeben wollten, hätten sie dann doch mit viel Selbstüberwindung die Nummer doch noch hingekriegt. Dass das Projekt erfolgreich umgesetzt werden könne, verdanke die Schule auch der finanziellen Unterstützung durch den Verein „Obenauf“.

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