Zinstief drückt die Stimmung

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Trotz schwieriger Rahmenbedingungen fährt VR Bank Neckar-Enz ein zufriedenstellendes Ergebnis ein

Mühlacker/Vaihingen. Mit drei weiteren, zuvor selbstständigen Genossenschaftsbanken unterm gemeinsamen Dach hat die VR-Bank Neckar-Enz nach den Worten ihrer Vorstände Timm Häberle und Heiko Herbst im zurückliegenden Fusionsjahr ihre Marktposition weiter gefestigt. Wäre nicht das anhaltende Zinstief, hätten die Banker noch mehr Grund zur Freude.

Zinstief drückt die Stimmung

Die Vorstände der VR-Bank Neckar-Enz (v. re.): Timm Häberle und Heiko Herbst sowie Helmut Messer und Bernhard Dahlfeld aus der nachgeordneten Führungsebene. Foto: Kollros

Nach dem im vergangenen Jahr erfolgten Anschluss der Genossenschaften aus Ingersheim, Kirchheim/Walheim und Löchgau, die dem drei Jahre zuvor eingeschlagenen Weg der Enztalbank folgten, erstreckt sich der Einzugsbereich der Bank von Dürrmenz und Zaberfeld im Westen bis Eglosheim und Mundelsheim im Osten mit insgesamt 41 Bankstellen. „Niemand zweifelt die Richtigkeit dieses Zusammenschlusses an“, sagte der Vorstandsvorsitzende Timm Häberle. Dies sei auch in „großartigen Zustimmungsquoten“ von nahezu 100 Prozent auf allen drei Generalversammlungen der kleineren Fusionsbanken zum Ausdruck gekommen. Und bereits im Fusionsjahr seien – unberücksichtigt der eigentlichen Kosten des Zusammenschlusses – Einsparungen von 600000 Euro verbucht worden. Viele Funktionsposten müssten eben nur noch einmal vorgehalten werden, wie der Beauftragte zur Einhaltung des Geldwäschegesetzes, und statt der Kosten für die Prüfung von vier Jahresabschlüssen würden diese nur noch einmal anfallen. Gleichzeitig versicherte Häberle, dass es keine fusionsbedingten Kündigungen gegeben habe, der Stellenabbau – innerhalb der letzten zwölf Monate rund 25 auf nunmehr 311 Mitarbeiter – erfolge durch natürliche Fluktuation.

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