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Die Mitstreiter des Freundeskreises Asyl Mühlacker gehen mit Flüchtlingsfamilien in den Zirkus
Leuchtende Kinderaugen und ein unbeschwerter Nachmittag: Flüchtlingskinder und ihre Eltern konnten auf Einladung des Freundeskreises Asyl eine Zirkusvorstellung besuchen. Den Nachmittag haben die Ehrenamtlichen auch genutzt, um alte Kontakte aufzufrischen.
Der Freundeskreis Asyl Mühlacker besucht mit 40 Kindern eine Vorstellung des Zirkus Bely . Mit dabei sind auch Dlovan (v. li.), Layan, Laman und Ozjan, die in der Pause Pferde streicheln. Foto: Fotomoment
Mühlacker. „Das ist auch gelebte Integration“, findet Christiane Bastian-Engelbert, deren Kalender weit nicht mehr so voll ist wie auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle. Inzwischen stünden viele Geflüchtete weitgehend auf eigenen Beinen und benötigten nur noch selten Hilfe. „Sie wissen, dass sie sich bei uns melden können“, sagt Bastian-Engelbert. Und gerade zum anstehenden Schuljahresbeginn rechnet sie auch wieder mit mehr Anrufen und offenen Fragen. Gerade in dieser Phase würde sie sich auch ein wenig Unterstützung wünschen: „Es wäre toll, wenn sich noch ein paar Leute finden würden, die sich zutrauen, Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe zu geben.“ Denn in einigen Fällen könnten die Eltern nicht helfen. „Ganz primär geht es um das Fach Deutsch“, erklärt Bastian-Engelbert, weil das Sprachverständnis auch für jedes andere Fach Voraussetzung sei. „Wenn Kinder die Sätze in einer Textaufgabe für Mathe nicht verstehen, wissen sie schließlich nicht, was sie rechnen müssen.“ Bei der Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe handle es sich um individuelle Einsätze direkt bei den einzelnen Kindern. „Es geht nicht darum, ganze Gruppen zu unterstützen“, hebt Bastian-Engelbert hervor.
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