Zehntklässler beraten SPD-Abgeordnete

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„Junger Rat für Mast“ beschäftigt sich mit Jugendarbeitslosigkeit

Sternenfels-Diefenbach. Einen „jungen Rat für Mast“ erstellt die 10. Klasse der Freien Schule Diefenbach zum Thema „Ursachen und Folgen der Jugendarbeitslosigkeit und was man dagegen tun kann“. Am Freitagmittag besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast ihre Ratgeber im Klassenzimmer. Zum ersten Mal beteiligt sich eine Klasse der musisch-praktischen Grund-, Haupt und Realschule des Vereins für die Pädagogik Rudolf Steiners an dem Projekt, das Mast vor acht Jahren ins Leben gerufen hat.

Katja Mast besucht die zehnte Klasse der Freien Schule Diefenbach, die für die Abgeordnete im Rahmen von „Junger Rat für Mast“ eine Arbeit zum Thema Jugendarbeitslosigkeit anfertigt. Foto: Appich

Katja Mast besucht die zehnte Klasse der Freien Schule Diefenbach, die für die Abgeordnete im Rahmen von „Junger Rat für Mast“ eine Arbeit zum Thema Jugendarbeitslosigkeit anfertigt. Foto: Appich

„Seither beraten mich Schüler“, sagte die Abgeordnete beim Treffen, das dem gegenseitigen Kennenlernen diente. Sie habe in ihrer Kindheit erlebt, was es bedeutet, in einem funktionierenden Sozialstaat zu leben, erklärte die gebürtige Offenburgerin, die die SPD in der Bundestagsfachgruppe Arbeit und Soziales vertritt, zu ihrer Vita. „Was machen Sie so genau in Berlin?“ Die Zehntklässler hatten sich gut auf den Besuch vorbereitet und eine Reihe von Fragen zur Abgeordnetentätigkeit und den Auswirkungen auf das Privatleben parat. „Das Spannende an der Abgeordnetentätigkeit“, so Mast, „ist es, parallel mindestens 50 Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten.“ Durchorganisierte, fremdbestimmte Sitzungswochen in Berlin, die Arbeit im Ausschuss, die Vorbereitung von Reden und Termine im Wahlkreis füllen ihren Terminkalender. Am aktuellen Beispiel eines von ihr vorbereiteten Papiers, wonach alle jungen Menschen zwischen 20 und 30 Lebensjahren eine Ausbildung bekommen sollten, erläuterte die 41-Jährige die Fortentwicklung eines solchen Antrags, bevor er im Parlament beraten wird.

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