Zahl der Betreuungsplätze für Kleinkinder steigt

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In Mühlacker entsteht derzeit die Krippe „Rabennest II“ mit 20 Plätzen – Enzkreis spricht von einer „beispiellosen Erfolgsgeschichte“

Enzkreis. Zum Jahresende werden in den 28 Kommunen kreisweit Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder („U3“) zur Verfügung stehen. Sozial- und Familiendezernent Roland Hübner sprach bei der Sitzung des Jugendhilfeausschusses von einer „beispiellosen Erfolgsgeschichte unserer Städte und Gemeinden“.

Wie in Mühlacker – hier der Neubau „Rabennest II“ – bemühen sich etliche Städte und Gemeinden, ihren Nachholbedarf an Krippenplätzen für unter dreijährige Kinder zu decken. Foto: Kollros

Wie in Mühlacker – hier der Neubau „Rabennest II“ – bemühen sich etliche Städte und Gemeinden, ihren Nachholbedarf an Krippenplätzen für unter dreijährige Kinder zu decken. Foto: Kollros

Lag diese Versorgungsquote im Kreisdurchschnitt in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrzehnts noch deutlich unter 20 Prozent, so liegt diese Quote aktuell bei gut 35 Prozent, und diese soll bis Jahresende auf knapp 40 Prozent schnellen. Um diese Zielvorgabe zu erreichen, sind etliche Städte und Gemeinden dabei, weitere Betreuungsplätze zu schaffen, so unter anderem auch Mühlacker, wo derzeit der Rohbau für die Krippe „Rabennest II“ mit 20 Plätzen hochgezogen wird. Auch in Friolzheim laufen entsprechende Bauarbeiten. Jedoch schwanken die Versorgungsquoten im Gemeindevergleich enorm: So haben Illingen und Wiernsheim eine Versorgungsquote fürs laufende Jahr mit jeweils um die 23 Prozent als bedarfsdeckend bezeichnet, während Keltern eine Quote von 65 Prozent für erforderlich erachtet und ähnlich hoch Mönsheim mit 62 Prozent.

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