Wutbürger 2.0

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Verfall der Sitten im Internet bereitet nicht nur den Fachleuten Sorge

Wutbürger 2.0

Es hätte so schön sein können: Rund um den Globus wird den Menschen über das weltweite Netz die Möglichkeit geboten, zu kommunizieren und Kontakt zu halten, Informationen und Wissen auszutauschen und so den eigenen Horizont zu erweitern. Stattdessen müssen sich – wie in einer Veranstaltung in dieser Woche in Pforzheim – die Fachleute und Nutzer zunehmend mit den Schattenseiten des World Wide Web beschäftigen; mit der Kriminalität im Internet, mit Hasstiraden und Extremismus, mit anonymen Anfeindungen und unverblümten Aufrufen zur Gewalt. Im Zusammenhang mit den Erkenntnissen einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, die sich mit dem Trend zum Rechtspopulismus und zur zunehmenden Polarisierung in der Gesellschaft beschäftigt hat, wurde beim Vortrags- und Diskussionsabend in Pforzheim insbesondere zum Kampf gegen die Hetze in den Sozialen Medien aufgerufen, wo sich häufig das exakte Gegenteil von sozialen Haltungen verbreitet.

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