Würstchenwindpark und Kassenbonkuchen

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Beim Neujahrsempfang machen die Handwerker auf Probleme aufmerksam – Auftragslage im Enzkreis ist weiterhin positiv

Pforzheim. Der Neujahrsempfang des Handwerks reiht sich ein in die Kette von Empfängen zum Jahresbeginn, die, neben der Funktion, wichtige Gesprächspartner zu treffen, auch eine Standortbestimmung der jeweiligen Gastgeber sein sollen – samt Darlegung der diversen Problemlagen. Und so war es nicht verwunderlich, dass das Nahrungsmittelhandwerk als besonders betroffenes am Mittwochabend mit Säcken voller Kassenbons ins Landratsamt anrückte, wo im jährlichen Wechsel mit der Stadt dieses Mal der Empfang der Kreishandwerkerschaft stattfand.

Würstchenwindpark und Kassenbonkuchen

Vorstellung der Neujahrsgaben des Handwerks mit OB Peter Boch, Jürgen Ast, Rolf Nagel, Andreas Beier, Bastian Rosenau, Martin Reinhardt, Jürgen Faulhaber mit Gattin. v.l. Foto: Peche

Zwischen Schmunzeln und Verständnis lag die Reaktion der rund 200 Festgäste aus Politik, Wirtschaft und eben dem Handwerk, auch mit Blick auf die traditionellen Neujahrsgaben: Neben dem „Windpark ohne Geräusche“, der aus Würsten konstruiert war, rankten Girlanden von Kassenbons um die Jahreszahl 2020 und zeigten so das besondere Ärgernis zum Jahreswechsel auf. Eine Dose mit „Datenschutz“ kontrastierte eine andere mit bester Wurst und sollte eine kritische Haltung zu steigender Bürokratie demonstrieren, die dem Meister die Zeit für seine eigentliche Arbeit raube.

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