Wohnungsmangel und die Suche nach Lösungen
Enzkreis
Genossenschaften planen laut Landrat keine neuen Projekte mehr.
Enzkreis. Steigende Bevölkerungszahlen, zu wenig Wohnungen und geringe Außenreserven – einer Studie der Prognos AG aus dem Jahre 2020 zufolge stehen die Kommunen im Mittelbereich Mühlacker vor großen Herausforderungen. Der Wohnungsbedarf steige hier dynamisch. Bis 2035 müssten 2200 Wohneinheiten geschaffen werden. Die Rahmenbedingungen und Herausforderungen sind also klar umrissen, einfache Lösungen jedoch nicht in Sicht. Das zeigen nicht nur die Probleme bei der Stadtbaugesellschaft Mühlacker (siehe „Nachgefragt“ auf dieser Seite), sondern auch die Diskussion im Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss des Kreistags am Donnerstag, die von der CDU und der SPD initiiert worden war und mehr Fragezeichen hinterließ als Lösungen skizzierte. Dem Landkreis, so das Fazit von Landrat Bastian Rosenau, seien die Hände gebunden. Er spielte den Ball in das Feld der Kommunen zurück, wohl wissend, dass deren Möglichkeiten auch überschaubar sind. „Wir können nicht als Träger für den Wohnungsbau auftreten“, betonte Rosenau. Der Landkreis könne bestenfalls koordinierend und beratend agieren. Sollte dennoch eine Kreis-Wohnbau-Gesellschaft gegründet werden, sei die aktive Mitwirkung der Kommunen unabdinglich.
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