„Wo sollen wir denn dann hin?“

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Mühlehofs-Abriss: Auch das Finanzamt, die Volkshochschule und die Künstlergruppe sind betroffen

Mühlacker. Dass der Mühlehof im Herbst des nächsten Jahres abgerissen und an gleicher Stelle ein Einkaufszentrum gebaut werden soll, ist seit dieser Woche beschlossene Sache. Was dann mit den denjenigen geschieht, die derzeit noch das Gebäude in der Stadtmitte nutzen, darüber herrscht bislang weniger Klarheit. Eines steht immerhin fest: Wenn ab Januar im Gottlob-Frick-Saal wegen nicht erfüllter Brandschutzauflagen keine Veranstaltungen mehr stattfinden dürfen, können die sonstigen Räumlichkeiten von den bisherigen Mietern bis zum Beginn der Abbrucharbeiten weitergenutzt werden.

Die Anlaufstelle des Finanzamts zieht ins Hauptgebäude der Behörde um.

Die Anlaufstelle des Finanzamts zieht ins Hauptgebäude der Behörde um. Foto: Huber

Zu den Mietern gehört beispielsweise das Finanzamt, das für sein Bürgerbüro rund 700 Quadratmeter Bürofläche im Mühlehof einnimmt. „Das Bürgerbüro des Finanzamtes ist brandschutzrechtlich kein Problem, da diese Räumlichkeiten grundlegend saniert und mit einer automatischen Brandschutzmeldeanlage ausgestattet wurden“, teilte der Brandschutzsachverständige Ansgar R. Gietman am Dienstag auf Nachfrage aus dem Gemeinderat mit. Bei den Büroräumen handle es sich nicht um Versammlungsstätten, außerdem seien sie baulich vom problematischen Saal und Foyer abgetrennt.

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