„Wir schauen, wie’s läuft“

Enzkreis

Schnelltests sollen im Wettrennen gegen das Coronavirus eine wachsende Bedeutung gewinnen. Vor Ort werden unterschiedliche Ansätze entwickelt, um die erforderliche Infrastruktur auf die Beine zu stellen. Bei den Kommunen gibt es noch offene Fragen.

Apotheker Jochen Sauer vor der alten Uhland-Apotheke an der Mühlacker Bahnhofstraße, wo von Montag an Schnelltests durchgeführt werden. Das Personal wird von innen aus arbeiten. Fotos: Fotomoment

Apotheker Jochen Sauer vor der alten Uhland-Apotheke an der Mühlacker Bahnhofstraße, wo von Montag an Schnelltests durchgeführt werden. Das Personal wird von innen aus arbeiten. Fotos: Fotomoment

Enzkreis. Das Land Baden-Württemberg hat, wie berichtet, die teilweise Rückkehr zum Präsenzunterricht mit einer Schnellteststrategie für Schulen und Kindergärten verknüpft. Die Umsetzung vor Ort gestaltet sich freilich nicht einfach. In Knittlingen berichtet Bürgermeister Heinz-Peter Hopp von einem Angebot des Apothekers Tobias Nohe. Der Chef der Post-Apotheke habe vorgeschlagen, Schnelltests in den Einrichtungen durchzuführen. Die Stadt wiederum werde die Stadthalle als Test-Lokal bereithalten, kündigt Hopp an. Dort stehe genügend Platz zur Verfügung, um alle Hygienevorschriften einhalten zu können. Die Halle sei soweit in Schuss, es drohe vor Ort kein Parkchaos, und dank einer Rampe sei sie barrierefrei erreichbar. „Wir sind bereit“, betont der Bürgermeister, der sich indes über die Kurzfristigkeit der Anordnungen vom Land mitunter ebenso ärgert wie über die verspätete Lieferung von Material, wie es zuletzt bei den Schutzmasken der Fall gewesen sei.

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