„Wir können es besser“

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Zwischen Fachhandel und Handwerkskunst: Viel Diskussionsbedarf bei der Hauptversammlung der Bäckerinnung

Nachwuchsmangel, harte Konkurrenz durch Supermärkte und die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns waren Themenschwerpunkte bei der Jahreshauptversammlung der Bäckerinnung Nordschwarzwald.

Obermeister Martin Reinhardt (v.li.), Bäckermeister Florian Lutz und Geschäftsführer Frank Sautter.

Obermeister Martin Reinhardt (v.li.), Bäckermeister Florian Lutz und Geschäftsführer Frank Sautter. Foto: Rohn

Pforzheim/Enzkreis. Rund 60 Innungsbäcker und Ehrengäste hatten sich am Dienstagnachmittag im Dachgarten des Parkhotels eingefunden, um die Jahresberichte von Geschäftsführer Frank Sautter und Obermeister Martin Reinhardt zu hören. Darüber hinaus wurde ein ausführliches Begleitprogramm geboten. Eröffnet wurde die Versammlung traditionell durch einen musikalischen Beitrag des Bäckermeister-Gesangsvereins. Im Anschluss begrüßte Obermeister Reinhardt die Gäste. In seinem Jahresbericht würdigte der Knittlinger zunächst den Doppelsieg der baden-württembergischen Teilnehmer bei der deutschen Meisterschaft der Bäckerjugend im vergangenen Jahr. Motivierte und kompetente Lehrlinge seien zwar immer schwerer zu finden, die Qualität der Ausbildung in regionalen Bäckereien sei jedoch nach wie vor exzellent. „Wir zeigen uns auf Ausbildungsmessen und kooperieren mit Schulen“, erzählte Innungsgeschäftsführer Sautter. „Die besonderen Arbeitszeiten in unserer Branche schrecken aber viele Jugendliche ab.“

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