Wiernsheim hat den längeren Atem
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Wiernsheim. „Das war ein typisches Saisonauftaktspiel: zerfahren und nervös, aber von beiden Seiten“, ist TSV-Abteilungsleiter Norbert Fischer nach dem geglückten Einstand in die neue Runde froh und atmet tief durch. Denn der Aufsteiger aus Ludwigsburg legte zu Beginn des Spiels los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und verpasste Wiernsheim erst einmal einen Rückstand von vier Toren. Eglosheim war zunächst einfach laufstärker und ballsicherer. Doch allmählich fingen sich die Gastgeber, holten auf, lagen zur Pause sogar mit einem Treffer in Führung.Zweimal ziehen die Gäste um mehrere Treffer davonNach dem Seitenwechsel jedoch waren es wieder die Gäste, die Spiel und Tempo diktierten, sich wieder einen Vorsprung herausspielten. „Da habe ich schon gezweifelt, ob die das durchhalten“, sagt Fischer. Er sollte mit seiner Einschätzung Recht behalten: Je länger das Spiel dauerte, desto mehr gewann das Wiernsheimer Team die Oberhand – und hatte vor allem in der Schlussviertelstunde die stärkere Physis, während die Gegnerinnen zusehends einbrachen. Für die Gastgeberinnen tat sich insbesondere Julia Winkler als mehrmalige Torschützin und sichere Siebenmeterwerferin hervor.
Gegen Ende der Partie geht Eglosheim die Puste aus, die Wiernsheimerinnen (in Rot) kommen vermehrt zum erfolgreichen Torabschluss. Foto: Zschorsch
Der 21:17-Erfolg zum Rundenstart täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass das Wiernsheimer Spiel noch nicht rund läuft. „In allen Mannschaftsteilen“ sieht Abteilungsleiter Fischer noch Verbesserungsbedarf. „Aber unterm Strich war es für uns ein sehr erfolgreiches Auftaktwochenende, weil auch die männliche und die weibliche B-Jugend ihre ersten Spiele gewonnen haben.“Die Angst, den Saisonstart zu vermasseln, sollte nun verflogen sein, hofft Norbert Fischer außerdem.
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