Wie klang die Barockmusik damals wirklich?

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Pforzheim. „ÜberBrücken“ lautet der Titel des vierten Abonnementkonzerts, mit dem das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim am 15. März um 19 Uhr im Großen Saal des CongressCentrums Pforzheim zu hören ist. Vor über 100 Jahren begann eine Renaissance des Barock – Komponisten wurden wiederentdeckt, alte Handschriften neu verlegt, barocke Werke bearbeitet – und heftige Debatten ausgefochten, wie „wahrer Barock“ zu klingen habe. Dabei entwickelte sich das „richtige“ Klangbild immer weiter bis zur heutigen „historischen Aufführungspraxis“. Trotzdem weiß man auch heute nicht, wie barocke Musik ursprünglich geklungen hat. Und so unternimmt dieses Programm laut einer Mitteilung den spannenden Versuch, zu rekapitulieren, wie denn die verschiedenen Brillen, durch die jeweils gelesen, gehört und gefühlt wurde, „alte“ Musik gedeutet haben. Das Programm enthält Werken von Monteverdi, Purcell, Telemann, Händel und Lully. pm

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