Wertschätzung

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Zu „Stadt Mühlacker befördert 18 Erzieherinnen“ vom 1. Oktober:

Scheinbar können sich höhergruppierte Erzieherinnen mehr und pädagogisch wertvoller um die ihnen anvertrauten Kinder kümmern und somit zu einer familienfreundlichen Stadt beitragen. Grund für die Höhergruppierung ist aber eindeutig der aktuelle Personalmangel an qualifizierten Erzieherinnen, der durch den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz entstanden ist. Tatsache ist, dass man diesen Schritt zur Höhergruppierung bereits 2009 hätte vornehmen können, als die Überleitung aus dem BAT zum TVÖD stattfand. Nun hat es den Anschein, diese „Beförderung“ sei etwas Besonderes; in vielen anderen Kommunen wurde diese Überleitung längst vollzogen. Schade ist, dass die Wertschätzung des Erzieherberufs erst jetzt durch den Rechtsanspruch in den Fokus des öffentlichen Interesses rückt. Man sieht, Nachfrage und Angebot regeln auch hier den Markt. Es wäre schön, wenn die Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Krippenplatz dazu führen würde, dass Erzieherinnen die Wertschätzung und das Gehalt erhalten, das ihnen schon immer zusteht – und das Image der Spieltante endlich überholt ist.

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