Werke von Wagner, Strauss und Beethoven
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Pforzheim (pm). Das sechste Abonnementkonzert des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim, das am Sonntag, 14. Juni, um 19 Uhr im Großen Saal des Pforzheimer Kongresszentrums über die Bühne geht, trägt die Überschrift „Voller Freude!“. Bereits um 18.15 Uhr wird eine Werkeinführung angeboten. „Es ist schwer, Schlüsse zu schreiben. Beethoven und Wagner konnten es. Es können nur die Großen. Ich kann’s auch.“ In diesem Konzert wird der vollmundige Satz, mit dem sich Richard Strauss, dem Tagebuch der Sängerin Elisabeth Schumann zufolge, zu Beethoven und Wagner in Beziehung gesetzt haben soll, nachprüfbar.
Der Operntitan Wagner ist in diesem Strauss’schen Triumvirat ganz undramatisch vertreten durch sein „Siegfried-Idyll“. Wagner hätte dieses lyrische Füllhorn lieber als einsätzige Symphonie bezeichnet – auch wenn er damit ganz nebenher noch den Abschluss seiner Oper „Siegfried“ und die Geburt seines gleichnamigen Sohnes besungen hat. Beethoven erklingt durch seine achte Sinfonie. Er selbst schätzte sie als besonders hochwertig ein. Und Strauss selbst? Von ihm erklingt mit dem zweiten Hornkonzert ein Alterswerk, mit dem er, selbst Sohn eines Hornisten und Orchestermusikers, klang- und kunstvoll an seine Anfänge anknüpft. Als Solist tritt der 1987 geborene Hornist Carsten Duffin in Erscheinung.
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