Werk von Liam Gillick auf dem Waisenhausplatz
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Starkünstler ist in Pforzheim präsent.
Pforzheim (pm). Wie wirkt der Mensch auf den Planeten ein? Der britische Künstler Liam Gillick thematisiert diese Frage unter Verwendung der IPAT-Formel in seinem Werk „I=PxAxT“, das jetzt im „Fair Land“ auf dem Waisenhausplatz zu sehen ist. „A Fair Land Pforzheim“ i st ein Projekt der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim und setzt sich bis in den Sommer hinein mit Kunst, Design und Architektur auseinander.
Die IPAT-Formel von Liam Gillick auf dem Gewächshaus des Projekts „A Fair Land Pforzheim“ auf dem Waisenhausplatz. Foto: Julian Kirschler
Die Formel I=PxAxT geht auf die US-amerikanischen Wissenschaftler Paul R. Ehrlich und John Holdren zurück. Mit ihrer Gleichung wollten sie 1970 auf die Folgen des menschlichen Einwirkens für unseren Planeten hinweisen. I steht dabei für Impact (Umwelteinwirkung); dieser resultiert aus P (Population/Bevölkerungsgröße) mal A (Affluence/Wohlstand) mal T (Technology/Technik). In seinem Buch „Die Bevölkerungsbombe“ von 1968 sagte Ehrlich massenhafte Hungersnöte voraus: Durch das Bevölkerungswachstum entwickle sich eine Ressourcenknappheit, obwohl der Wohlstand und der technische Fortschritt zunähmen. Ganz generell stellt die Gleichung einen Zusammenhang von Bevölkerungszahl, Wohlstand und Technik her. Die brisante Formel besitzt nach wie vor Gültigkeit, wenngleich Ehrlichs katastrophale Vorhersagen bisher nicht mit der angekündigten Geschwindigkeit eintraten.
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