Wer kann einen Sprung nach oben machen?
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Beim Mühlacker Stadtderby zwischen den Sportfreunden und 08 geht es für beide Teams um das Verlassen der Abstiegszone
Mühlacker. Wenn die Sportfreunde (SF) Mühlacker am Samstag, 17 Uhr, die Fvgg 08 zum Nachbarschaftsduell im Letten empfangen, geht es für die Mannschaften weniger um die Klärung der Hackordnung als vielmehr um die dringend benötigten Punkte. Beide Teams hatten sich im Sommer vorgenommen, im Mittelfeld der Kreisklasse A1 mitzumischen, stehen zurzeit allerdings mit jeweils sechs Punkten nur auf den Rängen 13 und 14.
Die 08-Trainer Hüsnü Gür (li). und Ogün Ünlü wollen gegen die Sportfreunde punkten. Foto: Schüller
„Ich denke, dass sowohl wir als auch die Sportfreunde weiter oben stehen könnten“, erklärt 08-Trainer Hüsnü Gür, der mit seiner Elf nach zwei Siegen hintereinander das Momentum nutzen möchte, um einen weiteren Erfolg zu landen. Allerdings sei er nicht enttäuscht, falls die Begegnung unentschieden enden würde: „Wir könnten auch mit einem Punkt leben, aber werden alles versuchen, die Sportfreunde zu besiegen.“ Sein Gegenüber Sascha John hofft seinerseits auf einen erfolgreichen Nachmittag, muss allerdings auf drei nominelle Stammspieler verzichten. „Die Verletzungen belasten uns sehr, aber inzwischen können wir diese Ausfälle zusammen kompensieren“, sagt der SF-Coach. Gegen den Stadtrivalen möchte die Letten-Elf an die Leistung vom Sonntag anknüpfen, als man in Königsbach eine disziplinierte Defensivleistung gezeigt habe. „Das wollen wir am Samstag auch wieder hinbekommen, und vorne sind wir immer für ein Tor gut“, betont John, der in seiner bisherigen Zeit als Sportfreunde-Trainer noch nie gegen die Fvgg gewonnen hat. Bei einem Sieg könnte eine der beiden Mannschaften vorerst auf den zehnten Tabellenplatz rücken und damit die Abstiegsregion zumindest kurzzeitig verlassen. Der Verlierer hingegen könnte, wenn Ötisheim und Enzberg am Sonntag entsprechend hoch gewinnen, sogar auf Rang 16 abrutschen. Da wird Hüsnü Gür wohl lieber wieder selbst die Kickstiefel schnüren, obwohl er eigentlich nicht mehr jede Woche auf dem Rasen stehen möchte.
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