„Wenn man das einmal erlebt hat...“
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Nina Zeile aus Mühlacker absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) am Theater in Pforzheim und steckt andere mit ihrer Freude an
Dass junge Leute Theater machen, ist nichts Außergewöhnliches. Dass sie es im Wortsinn und aus Enthusiasmus tun, schon eher. Die FSJ’lerin Nina Zeile aus Mühlacker ist solch ein Fall, der sich für die Verantwortlichen des Theaters Pforzheim als Glücksfall entpuppt hat.
FSJ’lerin Nina Zeile (re.) hat bei den Führungen durch das Theater Pforzheim alles im Griff – auch dieses geheimnisvolle doppelköpfige Wesen, das es in der Maske zu bestaunen gibt.
Pforzheim/Mühlacker. „Gibt’s hier auch Waffen?“ Die Frage des jungen Gastes klingt nicht unheikel. Doch Nina Zeile pariert das drohende Abdriften der Aufmerksamkeit in Richtung eines möglichen Schwertkampfes unter Klassenkameraden mit so viel Wissen, dass Säbel und Co., die irgendwo in den grauen Schränken lagern müssen, schnell vergessen sind. Nicht nur hier im Untergeschoss des Theaters Pforzheim, wo die Requisite untergebracht ist, folgen die Viertklässler der Friedrich-Weinbrenner-Schule Bauschlott Nina Zeiles Erklärungen aufmerksam. Ob wie zuvor im Podium, im Großen Haus, auf der Probebühne, in der Schneiderei, in den Werkstätten oder am Ende der Führung in der Maske – die 20-Jährige hat sich ihrer Jugend zum Trotz das Ehren-Prädikat „alter Hase“ verdient.
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