Wenn die Prosa ruft

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Volker Schopf bewegt sich zwischen wissenschaftlichem Schreiben und dem Verfassen von Romanen

Gegen zwei Dinge stemmt sich der 56-jährige Volker Schopf : Gegen den Schwund der (guten) deutschen Sprache und gegen den Niedergang der Philosophie. Beides sind für ihn wichtige Elemente in seinem Leben.

Das sind nur drei seiner zahlreichen Publikationen: Hier sitzt der Lehninger Volker Schopf oft stundenlang und kann beim Schreiben vollkommen Raum und Zeit vergessen.Foto: Roth

Das sind nur drei seiner zahlreichen Publikationen: Hier sitzt der Lehninger Volker Schopf oft stundenlang und kann beim Schreiben vollkommen Raum und Zeit vergessen.Foto: Roth

Tiefenbronn-Lehningen. Mit Sprache drückt er sich philosophisch aus, aber nicht nur: Im Moment ist der Lehninger Chemikant, der seit über 30 Jahren „nebenher“ Bücher und Texte verfasst, in Verhandlungen mit einem Verlag, der Interesse an seinem Roman mit dem Arbeitstitel „Andere Zeiten – andere Menschen“ hat. Darin geht es um einen Schriftsteller, der Fantasy-Romane schreibt und auf seiner Reise in die Schweiz einen Marionettenspieler „aufsammelt“. Sie geraten in ein Schneegestöber, retten sich in eine Hütte, in der bereits zwei Frauen und ein Mann untergekommen sind, dann bricht eine Lawine über den Zufluchtsort ein. Das traumatische Erlebnis verändert die Menschen, die auf positive oder negative Weise ihre gewohnten Lebens-Schienen verlassen.

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