Lokales Online

f.Wewoda

Pforzheim. Die Freude stand Michael Geiger und Christine Müh, Kommunales Kino Pforzheim, ins Gesicht geschrieben: „Schwierige Zeiten bringen überraschende Konstellationen“, sagte Geiger senior, der Herr über den Rex-Filmpalast und das Cineplex in Pforzheim, und: „Wir brauchen jetzt jeden Besucher!“ Oberbürgermeister Peter Boch, dessen Verwaltung sich bei den Genehmigungen flexibel zeigte, möchte zur Premiere mit Kindern auf der Rückbank dabei sein, die kostenlos mitgucken dürfen. Coronakrisenbedingt steht etwa gar kein Termin fest für das Ende des Autokinos. 20 Euro kostet der Spaß pro Auto und Film, unabhängig davon, ob beide Sitze hinter der Windschutzscheibe belegt sind. Für Kinder und Jugendliche auf der Rückbank gibt es ein Zusatzticket für drei Euro. „Freundeskreise und Gruppen mit mehr als zwei Erwachsenen sind aber wegen der Vorschriften nicht erlaubt“, erklärt Nicolas Geiger. „Pop-up-Autokinos“, also vorübergehend aufgestellte Leinwände im Freien, schossen in den vergangenen Wochen wie Pilze landauf, landab aus dem Boden. Da wollten auch die Pforzheimer Kinobetreiber ihr Publikum nicht länger darben lassen, ganz abgesehen von der durch die Zwangsschließung verursachten finanziellen Flaute: Infektionsschutzgerecht werden die Zuschauer das Geschehen auf der Leinwand aber ausschließlich hinter geschlossenen Fenstern und Cabrio-Verdecken verfolgen können.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen