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Enzkreis. Die Beziehung zwischen Mensch und Maus ist seit ehedem eine ambivalente, um nicht zu sagen konfliktträchtige. Der Homo sapiens muss, will er Getreide zu Müsli schroten, zu Mehl mahlen und zu Brot oder Kuchen backen, naturgemäß in Konkurrenz treten zu Mus musculus, hat es das kleine Pelztier doch ebenfalls auf Körner und mehr abgesehen. Ein Feind, sagt der Instinkt. Und doch: Wer kann in kugelrunde Mausaugen sehen, ohne das Wort „süß“ auszustoßen? Wer hätte den Liebsten oder die Liebste nicht schon einmal als Mäuschen tituliert? Ein Freund, sagt das Herz.
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