Wasserspiele wirken Trauma entgegen
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Kinder- und Jugendförderverein Enzkreis ermöglicht zweiten Schwimmkurs für Flüchtlingskinder im Hallenbad Mühlacker
Der Sprung ins Wasser bedeutet für Flüchtlingskinder oft eine große Überwindung. Zum zweiten Mal können nun bis zu 14 Kinder aus Syrien, Pakistan und Albanien mit den Betreuern der DLRG im Hallenbad Mühlacker gemeinsam den Schritt ins Wasser wagen.
Mit spielerischen Mitteln gewinnen die Kinder Vertrauen zum Wasser (Bild li.). Ermöglicht wird das für 14 Flüchtlingskinder durch Kiju, den AK Asyl und die DLRG.
Mühlacker. „Der Kurs hat uns im Vorjahr gezeigt, wie gut Integration funktionieren kann“, erklärt Michael Craiss, Vorstand des Kinder- und Jugendfördervereins (KiJu). Er freut sich besonders über das erneute Zustandekommen des Kurses, der neben KiJu auch durch den Freundeskreis für Asylsuchende ermöglicht wird. „Die Schwimmtrainer leisten hervorragende Arbeit, und wir haben uns sofort bereit erklärt, die Kosten für den Kurs zu übernehmen“, sagt Craiss weiter. Bei der Organisation des Schwimmprojekts hat sich im Vergleich zum Vorjahr einiges getan. „Man lernt aus den Fehlern“, meint Christiane Bastian-Engelbert vom Freundeskreis für Asylsuchende Mühlacker, der an der Entstehung des Projekts beteiligt ist: „Wir haben jetzt eine bessere Organisation. Der Schwimmkurs soll ein wöchentlicher Termin mit festen An- und Abmeldungsregeln sein. So wird der Termin ernst genommen und hat für die Kinder Beständigkeit.“
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