Warnung vor nächster Eskalationsstufe

Enzkreis

Intensivstationen der Krankenhäuser füllen sich allmählich. Gesundheitsamt kommt mit der Kontaktverfolgung von Infizierten nicht mehr hinterher. Ärzte warnen: „Die zweite Welle muss jetzt unbedingt gebrochen werden, sonst gerät die Lage außer Kontrolle.“

Die Kliniken der Region – im Bild Mühlacker – bereiten sich auf schwere Wochen vor. Analog zur Entwicklung der Pandemie erwarten sie eine Welle mit Covid-19-Patienten.Archivfoto: Fotomoment

Die Kliniken der Region – im Bild Mühlacker – bereiten sich auf schwere Wochen vor. Analog zur Entwicklung der Pandemie erwarten sie eine Welle mit Covid-19-Patienten.Archivfoto: Fotomoment

Enzkreis. Wenn es jetzt nicht gelingt, die zweite Pandemiewelle zu brechen, bricht das Gesundheitssystem zusammen. Diese Botschaft haben am Dienstag Vertreter der regionalen Krankenhäuser, der ambulanten Ärzte und Dr. Brigitte Joggerst vom Gesundheitsamt bei einer Pressekonferenz im Landratsamt überbracht. „Unsere Intensivkapazitäten sind nicht endlos“, macht sich Dr. Stefan Pfeiffer, Ärztlicher Direktor der RKH Kliniken in Mühlacker, große Sorgen. Gemeinsam mit Dr. Thushira Weerawarna, Lungenexperte und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin im Siloah St. Trudpert Klinikum, und Dr. Felix Schumacher, Chefarzt Intensiv- und Notfallmedizin am Pforzheimer Helios-Klinikum, zeichnet Pfeiffer ein Bild der ständig steigenden Eskalationsstufen, die bald an ihr Limit kommen könnten.

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