Waldwirtschaft: System auf der Kippe

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Forstamtsleiter informiert Illinger Gemeinderat über neue Regelungen

Illingen (eld). Das Bundeskartellamt beschäftigt derzeit die Illinger Gemeinderäte. Weil staatliche und kommunale Forstbetriebe ab Mitte 2019 getrennt betrachtet werden sollen, müssen auch die Illinger ihre Waldbewirtschaftung neu organisieren.

Frieder Kurtz, Forstamtsleiter des Enzkreises, präsentierte dem Gremium am Mittwoch mögliche Varianten: Staatliche Förster dürften demnach nach einer Reform das Holz aus privaten und kommunalen Wäldern nicht mehr mitverkaufen, und sie dürfen dort auch keinen Revierdienst mehr machen. Das ganze System stehe somit scheinbar auf der Kippe. Allerdings zog das Land Baden-Württemberg dagegen vor den Bundesgerichtshof, weshalb im Moment noch keine rechtliche Sicherheit bestehe. Das Landeswaldgesetz sei noch nicht angepasst. Eine künftige Bewirtschaftung konnte er sich in Form einer Kommunalanstalt oder eines Zweckverbandes vorstellen. Derzeit arbeite man im Enzkreis an Lösungsvorschlägen. Es werde eine organisatorische, personelle und finanzielle Neugestaltung stattfinden.

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