Waldarbeiten ohne Schäden
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Zum Artikel „Massives Buchensterben im Maulbronner Wald“ vom 28.Juni:
„Nach meinem Eindruck sind im Schefenackerwald etwa 40 bis 50 Prozent der nach der letzten Holzernte noch verbliebenen Altbuchen abgestorben beziehungsweise im Absterben begriffen. Die Forstverwaltung betont derzeit die Notwendigkeit von umfangreichen Baumfällungen mit der Verkehrssicherungspflicht. Diese besteht im besonderen Maß allerdings nur an öffentlichen Straßen und im Bereich von im Wald ausgewiesenen Erholungseinrichtungen oder im Bereich von Wohngebieten, bei denen der Abstand von 30 Metern von Waldrand nicht eingehalten ist. Auf Waldwegen oder bei Spaziergängen abseits der Waldwege muss jeder auf sich selbst achten. Selbst wenn nach der Holzernte jahrelang schwere Äste direkt über dem Hauptwaldweg lose in den Baumkronen hängen, besteht keine Verpflichtung der Forstverwaltung, diese Gefahr zu beseitigen. Ein entsprechender Hinweis wurde mir vom früheren Forstamtsleiter vor Ort gegeben. Hingegen dürfte der Baumbestand am Waldrand der Schefenackersiedlung von der Forstverwaltung zu überwachen sein, ebenso die Bäume entlang des Trimmpfades oder des Waldspielplatzes.
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