Vortrag über ein Sozialprojekt in Peru

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Mühlacker (pm). Der Weltladen Mühlacker veranstaltet am Freitag, 23. Februar, von 19 Uhr an im St.-Andreasgemeindehaus in Mühlacker einen Vortragsabend zu einem Sozial- und Bildungsprojekt in Peru. Der stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Peru-Aktion“, Ditmar Wiegmann aus Maulbronn, stellt das Centro Yanachaga vor.

Trotz sichtbarer Fortschritte gehöre Peru in Südamerika immer noch zu den ärmsten Ländern mit den größten sozialen Unterschieden. Armut, Arbeitslosigkeit, Kinderreichtum, Mangelernährung, katastrophale Hygieneverhältnisse, hohe Kindersterblichkeit und unzureichende medizinische Versorgung sowie mangelhafte Schul- und Berufsausbildung seien für viele Peruaner immer noch bittere Realität, heißt es in einer Pressemitteilung. Aufgrund fehlender Perspektiven in ihren Heimatregionen suchten junge Menschen ihr Glück in der Großstadt Lima. Dort hätten sie ohne eine qualifizierte Ausbildung keine Chance. Als Tagelöhner auf dem Lande könnten sie der Armut nicht entrinnen. Der Verein „Peru-Aktion“ wolle die Not gezielt lindern. In der ehemaligen Hazienda Yanachaga bei Huancabamba fänden 40 Schüler ein neues Zuhause. Sie würden liebevoll betreut und besuchten die staatliche Sekundarschule im Dorf. In den projekteigenen Werkstätten erhielten sie nachmittags eine berufsvorbereitende praktische Ausbildung.

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